KI-Infoabend Suhr, Juni 2026: Rückblick und die wichtigsten Erkenntnisse

Am 23. Juni 2026 fand im Ortsbürgersaal Bärenmatte in Suhr der KI-Infoabend für Unternehmensinhaber statt. Trotz aussergewöhnlich hoher Sommertemperaturen nutzten zahlreiche Unternehmer
Das Interesse zeigte deutlich: KI ist längst kein Zukunftsthema mehr. Immer mehr Unternehmen beschäftigen sich mit der Frage, wie sie künstliche Intelligenz sinnvoll in ihre Prozesse, ihr Marketing und ihre Organisation integrieren können.
Worum ging es am KI-Infoabend?
Der Fokus des Abends lag bewusst auf konkreten Erfahrungen aus dem Unternehmensalltag. Statt theoretischer Zukunftsszenarien oder endloser Tool-Demonstrationen standen praxisnahe Beispiele im Mittelpunkt – weniger KI-Hype, mehr Praxis.
Die fünf Speaker zeigten auf, wie KI heute bereits erfolgreich in Schweizer KMU eingesetzt wird:
- KI in Marketing und Kommunikation
- Automatisierung interner Prozesse
- Entwicklung neuer Dienstleistungen
- Produktivitätssteigerung im Arbeitsalltag
- Auswirkungen von KI auf Führung und Unternehmenskultur
Besonders wertvoll waren die offenen Einblicke in reale Projekte, Herausforderungen und Learnings aus der Praxis.
Wer waren die Speaker?
Auf der Bühne standen fünf Speaker aus Technologie, Immobilien, Marketing und Forschung. Jeder brachte eine eigene Perspektive auf das Thema künstliche Intelligenz mit – von Technologie und Marketing bis hin zu Leadership und Unternehmenskultur.
| Speaker | Unternehmen |
|---|---|
| Ficht Hämmerli | avendo |
| Marvin Richner | Equipe |
| Andrin Knoll | IntelliLab |
| Phil Büchler | Codeplay / SwissAI |
| Dr. Patrick Mollet | Great Place To Work |
In der abschliessenden Panel-Diskussion machten die Beiträge gemeinsam deutlich, dass erfolgreiche KI-Projekte nicht bei der Technologie beginnen, sondern bei konkreten Problemen und klar definierten Anwendungsfällen.
Was waren die wichtigsten Erkenntnisse des Abends?
Auch wenn die Themen vielfältig waren, kristallisierten sich vier zentrale Erkenntnisse heraus: einfach anfangen, KI breiter denken als nur ChatGPT, den Menschen ins Zentrum stellen und die grössten Potenziale im Alltag suchen.
1. Einfach anfangen
Viele Unternehmen warten noch auf die perfekte Strategie. Erfolgreiche KMU starten hingegen mit kleinen, klar definierten Projekten und sammeln erste Erfahrungen. So wird aus einem abstrakten Thema schnell ein konkreter, messbarer Nutzen.
2. KI ist mehr als ChatGPT
Künstliche Intelligenz umfasst weit mehr als die Generierung von Texten. Schweizer Unternehmen nutzen KI heute bereits für Automatisierung, Datenanalyse, Wissensmanagement und Kundenkommunikation.
Viele der vorgestellten Beispiele zeigten, wie Unternehmen repetitive Aufgaben automatisieren und dadurch Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten gewinnen.
3. Der Mensch bleibt entscheidend
KI verändert die Art, wie wir arbeiten. Umso wichtiger werden Führung, Unternehmenskultur und die aktive Einbindung der Mitarbeitenden. Die Diskussionen machten deutlich, dass erfolgreiche KI-Projekte nicht allein von der Technologie abhängen, sondern vor allem von der Akzeptanz und dem Engagement der Menschen im Unternehmen.
4. Die grössten Potenziale liegen oft im Alltag
Nicht jede Innovation muss ein neues Geschäftsmodell sein. Häufig entstehen die grössten Effizienzgewinne durch die Optimierung bestehender Prozesse. Bevor Unternehmen neue Tools einführen, lohnt sich deshalb eine klare Strategie und ein ehrlicher Blick auf die eigenen Abläufe.
Networking und Austausch auf Augenhöhe
Neben den Vorträgen spielte auch der persönliche Austausch eine wichtige Rolle. Beim anschliessenden Networking nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, Fragen zu diskutieren und neue Kontakte zu knüpfen.

Die zahlreichen Gespräche nach dem offiziellen Programm zeigten, wie gross das Interesse am Thema KI im Schweizer Mittelstand aktuell ist.
Impressionen vom Abend
Vom voll besetzten Saal über die Vorträge und die Panel-Diskussion bis zum Networking bei sommerlichen Temperaturen – ein paar Eindrücke des Abends.
KI in Schweizer KMU: Das war erst der Anfang
Der KI-Infoabend hat eindrücklich gezeigt, dass viele Schweizer Unternehmen bereit sind, die Chancen von künstlicher Intelligenz aktiv zu nutzen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die meisten Unternehmen nicht nach weiteren Buzzwords suchen, sondern nach konkreten Anwendungsfällen, praxisnahen Erfahrungen und einem realistischen Einstieg in die Welt der KI.
Genau diesen praxisnahen Weg geht avendo auch im Immobiliengeschäft: Die KI hinter unserer kostenlosen Schnellbewertung liefert in rund drei Minuten ein datengestütztes Resultat – derselbe Ansatz, für den avendo den AI@RE Award 2026 für den besten KI-Einsatz gewonnen hat.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden, Speakern und Partnern für einen inspirierenden Abend – und freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe!
Häufige Fragen
- Was war der KI-Infoabend in Suhr?
- Der KI-Infoabend war eine Veranstaltung für Unternehmensinhaber, Geschäftsführer und Entscheidungsträger, die am 23. Juni 2026 im Ortsbürgersaal Bärenmatte in Suhr stattfand. Fünf Speaker zeigten anhand realer Projekte, wie Schweizer KMU künstliche Intelligenz heute in Marketing, Prozessen und Führung einsetzen.
- Wer waren die Speaker am KI-Infoabend?
- Auf der Bühne standen Ficht Hämmerli (avendo), Marvin Richner (Equipe), Andrin Knoll (IntelliLab), Phil Büchler (Codeplay / SwissAI) und Dr. Patrick Mollet (Great Place To Work). Jeder brachte eine eigene Perspektive ein – von Technologie und Marketing bis zu Leadership und Unternehmenskultur.
- Was sind die wichtigsten Erkenntnisse zum KI-Einsatz in KMU?
- Einfach anfangen statt auf die perfekte Strategie warten, KI breiter denken als nur ChatGPT, den Menschen ins Zentrum stellen und die grössten Potenziale im Arbeitsalltag suchen. Erfolgreiche KI-Projekte beginnen nicht bei der Technologie, sondern bei einem konkreten Problem.
- Wie können KMU mit KI starten?
- Am besten mit einem kleinen, klar definierten Anwendungsfall: ein wiederkehrender, zeitintensiver Prozess, der sich automatisieren lässt. So sammeln Unternehmen erste Erfahrungen, schaffen Akzeptanz im Team und bauen auf dieser Basis grössere KI-Projekte auf.

Ficht Hämmerli
Mitgründer, Softwarearchitektur & Backend
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